Waffeln ohne Ei Rezept

Waffeln ohne Ei Rezept – saftige Kürbis-Waffeln für den Herbst

Waffeln ohne Ei backen und trotzdem fluffige, saftige Ergebnisse bekommen? Mit diesem Kürbis-Waffeln-Rezept klappt das perfekt. Statt Eiern sorgen Buttermilch und Kürbispüree für die ideale Bindung und eine unglaublich weiche Textur. Das Ergebnis sind goldbraune Waffeln mit warmem Gewürzaroma – perfekt für Herbstmorgen, wenn draußen die Blätter fallen und drinnen der Duft von Zimt durch die Küche zieht.

Ich habe dieses Waffeln ohne Ei Rezept entwickelt, weil ich nach einer Alternative für Eier-Allergiker suchte, die nicht nach Kompromiss schmeckt. Die Kombination aus Kürbispüree und Buttermilch war der Durchbruch: Die Waffeln werden so saftig, dass niemand das fehlende Ei vermisst. Der Kürbis gibt eine dezente Süße und hält die Waffeln innen weich, während die Buttermilch für Lockerheit sorgt. Dazu kommt das herbstliche Gewürz-Bouquet aus Zimt, Muskat und Nelken – ein Geschmack, der nach Gemütlichkeit und warmen Decken ruft.

Das Beste: Diese Waffeln sind nicht nur für Allergiker perfekt, sondern auch für alle, die einfach mal etwas Neues ausprobieren möchten. Sie schmecken mit Ahornsirup genauso gut wie mit geschlagener Sahne und Beeren oder mit gesalzener Karamellsauce und gehackten Pekannüssen.

Zutaten

Für 8–10 Waffeln (belgisches Waffeleisen):

Trockene Zutaten:

  • 280 g Weizenmehl Type 405
  • 130 g Zucker
  • 3 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1½ TL Kürbisgewürz (Pumpkin Pie Spice)*
  • ½ TL Salz

Feuchte Zutaten:

  • 240 ml Buttermilch (zimmerwarm)
  • 240 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbstgemacht)
  • 60 g geschmolzene Butter (lauwarm)
  • 1 TL echter Vanilleextrakt

*Kürbisgewürz-Alternative: 1 TL Zimt + ¼ TL Muskat + ⅛ TL Ingwer + ⅛ TL Nelken + ⅛ TL Piment

Zubereitungszeit: 15 Minuten
Backzeit pro Waffel: 4 Minuten

Zubereitung Schritt-für-Schritt

Waffeln ohne Ei Rezept

Schritt 1: Trockene Zutaten kombinieren

Gib Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Kürbisgewürz und Salz in eine große Schüssel. Verrühre alles gründlich mit einem Schneebesen. Das Durchmischen ist wichtig, damit sich Backpulver und Gewürze gleichmäßig verteilen und keine Klumpen entstehen.

Schritt 2: Feuchte Zutaten vorbereiten

In einer separaten Schüssel Buttermilch, Kürbispüree, geschmolzene Butter und Vanilleextrakt verquirlen, bis eine glatte Mischung entsteht. Die Butter sollte lauwarm sein, nicht heiß – sonst gerinnt die Buttermilch. Das Kürbispüree gut unterrühren, bis keine Streifen mehr sichtbar sind.

Schritt 3: Nasse und trockene Zutaten vereinen

Gieß die feuchte Mischung zu den trockenen Zutaten. Mit einem Holzlöffel oder Teigschaber vorsichtig umrühren, bis gerade eben alles verbunden ist. Der Teig darf ruhig noch leicht klumpig sein – das ist sogar gewünscht. Zu viel Rühren aktiviert das Gluten im Mehl und macht die Waffeln zäh statt fluffig.

Schritt 4: Teig ruhen lassen

Lass den Teig 5–10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, während das Waffeleisen vorheizt. In dieser Zeit quillt das Mehl auf, und Backpulver sowie Natron beginnen zu reagieren. Der Teig wird dadurch noch luftiger.

Schritt 5: Waffeleisen vorbereiten

Heize dein Waffeleisen nach Herstellerangabe vor – bei den meisten Geräten mittlere bis hohe Stufe. Fette beide Seiten leicht mit geschmolzener Butter oder neutralem Öl ein. Verwende kein Kochspray, das hinterlässt oft klebrige Rückstände.

Schritt 6: Waffeln backen

Gib etwa 120 ml Teig (eine halbe Tasse) mittig ins heiße Eisen – je nach Größe deines Geräts. Der Teig sollte das Waffelmuster fast vollständig ausfüllen. Schließ den Deckel und back die Waffel etwa 4 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig ist. Öffne das Eisen erst, wenn kein Dampf mehr austritt.

Schritt 7: Warm halten

Leg die fertigen Waffeln einzeln auf den Rost im vorgeheizten Backofen bei 100 °C. So bleiben sie warm und knusprig, während du die restlichen Waffeln backst. Nie übereinander stapeln – das macht sie weich.

Schritt 8: Servieren

Serviere die Waffeln warm mit Butter und Ahornsirup, Schlagsahne und frischen Beeren, Karamellsauce und gehackten Pekannüssen oder einfach mit Puderzucker bestäubt.

Tipps für perfekte Ergebnisse

Buttermilch macht den Unterschied
Die Säure in der Buttermilch reagiert mit Natron und Backpulver und erzeugt Luftbläschen – genau wie bei klassischen Waffeln mit Ei. Keine Buttermilch da? Misch 240 ml Milch mit 1 EL Zitronensaft oder Essig und lass das Ganze 5 Minuten stehen.

Kürbispüree richtig verwenden
Verwende reines Kürbispüree (100 % Kürbis), nicht die fertige Kürbiskuchen-Mischung mit Zucker und Gewürzen. Die gibt es oft im Supermarkt – lies das Etikett genau. Selbstgemachtes Püree aus Hokkaido oder Butternut-Kürbis funktioniert genauso gut.

Nicht zu viel rühren
Der Teig darf klumpig sein. Überrührter Teig wird zäh und die Waffeln werden fest statt luftig. Rühre nur, bis keine trockenen Mehlstellen mehr sichtbar sind.

Die richtige Teigmenge
Fülle das Waffeleisen fast komplett – so bekommst du schön geformte Waffeln. Zu wenig Teig ergibt dünne, trockene Waffeln. Zu viel quillt über und macht Sauerei.

Häufigster Fehler: Zu früh öffnen
Warte, bis wirklich kein Dampf mehr kommt. Waffeln ohne Ei brauchen die volle Backzeit, um stabil zu werden. Zu frühes Öffnen lässt sie auseinanderfallen.

Waffeln ohne Ei Rezept

Variationen

Schoko-Kürbis-Waffeln
Rühre 80 g Schokodrops in den fertigen Teig. Dazu passt heiße Schokoladensauce perfekt.

Apfel-Zimt-Version
Ersetze das Kürbisgewürz durch 2 TL Zimt und rühre 100 g fein geriebenen Apfel unter den Teig.

Nuss-Variante
Gib 60 g gehackte Pekannüsse oder Walnüsse in den Teig für extra Crunch.

Vegane Kürbis-Waffeln
Ersetze Buttermilch durch Hafermilch mit 1 EL Apfelessig und die Butter durch vegane Margarine oder Kokosöl.

Glutenfreie Option
Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1) statt Weizenmehl. Der Teig braucht dann eventuell 1–2 EL mehr Flüssigkeit.

Aufbewahrung

Übrig gebliebene Waffeln hältst du in einer luftdichten Box im Kühlschrank bis zu 5 Tage frisch. Vor dem Essen im Toaster oder bei 180 °C im Backofen aufbacken – so werden sie wieder knusprig.

Einfrieren klappt perfekt:
Leg die abgekühlten Waffeln einzeln zwischen Backpapier und stapel sie in einem Gefrierbeutel. Drück die Luft raus, damit kein Gefrierbrand entsteht. So halten die Waffeln bis zu 3 Monate.

Aufwärmen aus dem Tiefkühler:
Gib die gefrorenen Waffeln direkt in den Toaster – das geht schnell und macht sie schön knusprig. Alternativ 8–10 Minuten bei 180 °C im Backofen aufbacken.

Knusprig halten während des Backens:
Leg die fertigen Waffeln einzeln auf den Ofenrost bei 100 °C. So zirkuliert die Luft rundherum und die Waffeln bleiben außen knusprig statt weich zu dampfen.

FAQ

Kann ich normale Milch statt Buttermilch verwenden?
Ja, aber das Ergebnis wird weniger fluffig. Misch normale Milch mit 1 EL Zitronensaft oder Essig und lass sie 5 Minuten stehen – das ist ein guter Buttermilch-Ersatz.

Warum werden meine Waffeln ohne Ei nicht fest?
Meist liegt es daran, dass sie zu kurz gebacken wurden. Warte wirklich, bis kein Dampf mehr kommt. Auch zu viel Flüssigkeit im Teig kann die Ursache sein – der Teig sollte dickflüssig sein, nicht dünn.

Muss ich Kürbispüree verwenden?
Für dieses spezifische Waffeln ohne Ei Rezept ja – der Kürbis ersetzt die Bindekraft der Eier. Ohne Kürbis funktioniert das Rezept nicht. Aber: Du kannst stattdessen pürierten Süßkartoffel oder Apfelmus probieren.

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